Zusammenfassung (TL;DR)
- Bitcoin erlebte kürzlich einen Flash-Crash, der den Kurs von 60.000 Dollar auf etwa 50.000 Dollar fallen ließ.
- Analyst Willy Woo hält einen Stromausfall in China für die Ursache.
- Manche Menschen teilen diese Einschätzung nicht.
Ende letzter Woche Bitcoin einen schockierenden Flash-Crash, der den führenden Kryptowährung auf unter 50.000 US-Dollar abstürzen ließ. Am Sonntag, dem 18. April, fiel der BTC-Kurs von 61.400 auf 54.200 US-Dollar, erholte sich dann auf 57.600 US-Dollar und fiel anschließend wieder auf 53.900 US-Dollar. Seitdem kämpft die Kryptowährung darum, sich über der Marke von 55.000 US-Dollar zu halten. Aktuell liegt der Kurs bei rund 56.500 US-Dollar.
Ein bekannter Analyst vermutet nun, dass der plötzliche Preisverfall durch einen Stromausfall in einer großen Bergwerksanlage in China verursacht wurde.
Bitcoin -Hashrate ist gesunken
Laut Analyst Willy Woo führte der Ausfall zum Ausfall des Mining-Zentrums und damit zu einem plötzlichen Rückgang der Bitcoin-Hashrate. Dieses Mining-Zentrum in Xinjiang soll etwa 25 % der Hashrate im Bitcoin Netzwerk beitragen. Zum Zeitpunkt des Flash-Crashs war die globale Hashrate von 172 Millionen TH/s auf 154 Millionen TH/s gefallen.
Walaktivität
Willy wies auch auf die Aktivitäten von Großinvestoren vor dem Crash hin. Offenbar wurden etwa 9.000 BTC zwei Tage vor dem Crash zur Binance Börse transferiert. Willy vermutet, dass dies von einem Bitcoin Großinvestor mit Vorwissen über die bevorstehenden Ereignisse getan wurde.
Zudem haben sogenannte „Wale“ während des Kursrückgangs begonnen, Bitcoin zu akkumulieren. Willy merkte an, dass es sich bei den meisten dieser „Wale“ um Langzeitinvestoren handelt, die selten nachkaufen. Seiner Meinung nach könnte diese Entwicklung ein Indiz dafür sein, dass Bitcoin in Zukunft das Potenzial hat, einen Wert von einer Million Dollar zu erreichen.
Unterschiedliche Meinungen
Dennoch scheinen nicht alle mit Willy Woo übereinzustimmen. Adam Cochran, Partner bei Cinneanhaim Ventures, teilt diese Meinung nicht. Er veröffentlichte dazu einen Twitter-Thread
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— Adam Cochran (adamscochran.eth) (@adamscochran) 18. April 2021
Vielleicht sind Ihnen schon Diagramme aufgefallen, die einen Zusammenhang zwischen der Mining-Hashrate und Bitcoin -Kursverfall herstellen sollen.
Ich habe schon die unterschiedlichsten Begriffe im Zusammenhang mit diesem Diagramm gesehen, darunter „Kausalität“ und „Korrelationen“, und zwar von Leuten, die keine Ahnung von Mathematik haben. pic.twitter.com/Gfog3Sk8Wo

