bekannt Bitcoin wegen Geldwäschevorwürfen, soll selbst in einen Geldwäscheskandal verwickelt sein. Ironischerweise hatte diese niederländische Bank Bitcoin als zu riskant kritisiert.
Bitcoin Kritiker in Geldwäscheskandal verwickelt
Die niederländische Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen der verdächtigen Transaktionen ein, worüber ABN AMRO keine Meldung erstatten konnte. Seit der Veröffentlichung des Berichts sind die Aktien der Bank stark gefallen, und zwar um gut zehn Prozent (10,3 Prozent); auch die Anleihen der Bank haben an Wert verloren.
Die strafrechtlichen Ermittlungen ergaben, dass die beschuldigte Bank Geldwäsche begünstigt und ihre Kunden nicht ausreichend überprüft hat. Weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben. Die niederländische Zentralbank hat die ABN jedoch ermahnt, ihre Geschäftspraktiken zu verbessern. Die niederländische Bank versprach, die Daten ihrer fünf Millionen Privatkunden genauer zu prüfen.
Laut Financial Times plant die Bank, ihre Belegschaft auf bis zu 1400 Mitarbeiter aufzustocken, um den Geldwäschebestimmungen besser gerecht zu werden. Solche Meldungen sind in den Niederlanden jedoch nichts Neues.
Im vergangenen Jahr wurde eine andere führende Bank, die ING-Gruppe in den Niederlanden, mit einer Geldstrafe von rund neunhundert Millionen Dollar (900 Mio. USD) belegt, weil sie die Geldwäsche nicht unterbinden konnte.
Ironischerweise kritisierte der bekannte Bitcoin Kritiker, der selbst nicht in der Lage war, die Geldflüsse seines eigenen Instituts zu überwachen, häufig die führende Kryptowährung Bitcoin und andere digitale Währungen als riskant und als Mittel zur Geldwäsche. Bis heute werden solche illegalen Aktivitäten jedoch über Banken abgewickelt.
Bitcoin kritische Bank ABN AMRO in Geldwäscheskandal verwickelt