Die Krypto-Szene ist voller gewagter Prognosen, und die neueste von Bernstein schlägt wie eine Bombe ein. Sie setzen voll auf Bitcoin und sagen einen rasanten Anstieg auf unglaubliche 150.000 US-Dollar bis zum Jahr 2025 voraus.
Bevor Sie das jetzt als übertrieben optimistisches Krypto-Gerede abtun, wollen wir diese gewagte Prognose doch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Gautam Chhugani von Bernstein hat alles dargelegt und prognostiziert, dass die SEC in den ersten Monaten des Jahres 2024 endlich grünes Licht für einen Bitcoin ETF geben wird.
Ganz genau, ein ETF, der traditionellen Anlegern den Weg in die Bitcoin -Welt ebnet, ohne dass sie sich anstrengen müssen.
Und falls Sie den aktuellen Bitcoin Kurs von 34.000 Dollar schon beeindruckend finden, dann wettet Bernstein im Grunde darauf, dass wir bald einen Anstieg um etwa das Fünffache des aktuellen Wertes erleben werden, womit der bisherige Höchststand von 67.000 Dollar im November 2021 deutlich übertroffen wird.
Der ETF-Katalysator
Machen wir uns nichts vor: Die SEC ist nicht gerade der größte Befürworter der Kryptoindustrie. Ihr Vorsitzender, Gary Gensler, hat seine Skepsis deutlich zum Ausdruck gebracht und den Kryptomarkt als Tummelplatz für Betrüger dargestellt.
Aber, und das ist ein großes Aber, die Leute von Bernstein sehen eine andere Zukunft. Sie sinddent , dass ein ETF kurz vor der Zulassung steht und damit einen Schwall konventionellen Kapitals direkt in die Kassen von Bitcoinspülen wird.
Und hier geht es nicht um Peanuts. Bernstein setzt darauf, dass bis zu 10 % des im Umlauf befindlichen BitcoinAngebots in ETFs fließen werden.
Hier geht es nicht nur darum, den konventionellen Anlegern einen Vorgeschmack auf Bitcoinzu geben; es geht darum, die Voraussetzungen für einen grundlegenden Wandel in der Wahrnehmung und dem Zugang zu Bitcoin zu schaffen.
Zum Vergleich: Grayscales Bitcoin Trust ist derzeit das einzige vergleichbare Produkt auf dem Markt und hält 3 % aller im Umlauf befindlichen Bitcoin. Ja, wir sprechen hier von einem echten Wendepunkt.
Das Dilemma des Bergmanns und darüber hinaus
Nun zur Geschichte des Minings. Im April 2024 findet die nächste Bitcoin Halbierung statt, ein Ereignis, das ebenso unausweichlich wie bedeutsam ist.
Vereinfacht gesagt, werden die Belohnungen für Bitcoin -Mining halbiert, wodurch leistungsschwache Miner aussortiert werden und die Gewinne den großen Playern überlassen bleiben. Chhugani und sein Team glauben, dass dies den Weg für erhebliche Gewinne für die verbleibenden Miner ebnen wird.
Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein. Die jüngste Vergangenheit hat der Kryptoindustrie einige harte Schläge versetzt, etwa durch das harte Vorgehen der SEC gegen Binance und denmatic Zusammenbruch von FTX. Die Kryptoindustrie hat einiges durchgemacht und existiert zwar noch, aber etwas wackelig.
Der jüngste Höchststand von 35.000 US-Dollar für Bitcoin lässt zwar hoffen, doch Vorsicht ist geboten. Das Urteil des Gerichts zugunsten von Grayscale garantiert keine ETF-Zulassung, und die SEC hat tracbewiesen, dass sie jederzeit bereit ist, Steine in den Weg zu legen.
So, da haben wir es. Bernstein hat den Fehdehandschuh hingeworfen und eine Bitcoin Utopie mit einem Preis von 150.000 Dollar entworfen. Ist das ein Schuss ins Blaue oder ein Geniestreich?
Die Zeit wird es zeigen. Doch eines ist sicher: Die Achterbahnfahrt der Kryptowährungen geht ungebremst weiter, und Bitcoin bleibt im Zentrum des Geschehens – unberechenbar, unerschrocken und unvergleichlich.

