Während das traditionelle Bankensystem dietronund digitalen Zahlungen immer stärker integriert, zeigt der jüngste Zusammenbruch von Wells Fargo, dass angesichts ähnlicher Ereignisse in diesem Jahr bei anderen großen Kartenanbietern nichts so ist, wie es scheint.
Die viertgrößte Bank der USA nach Vermögenswerten geriet vor einer Woche in eine Krise aufgrund einer Störung in ihrem System, die den Kunden den Zugriff auf ihre Vermögenswerte erschwerte. Bitcoin und Kryptowährungs-Websites und -Blogs zögerten nicht lange und zeigten Wege auf, wie man problemlos an seine Reserven gelangen konnte.
Obwohl Wells Fargo die Beilegung des Problems verkündet hatte, wurden Kunden über Jahre hinweg immer wieder von ihren Konten auf PCs und Mobiltelefonen ausgesperrt. Das Unternehmen hätte dieses Problem nach dem wohl unerwartetsten Fall für Kryptowährungsanleger im letzten Jahr, als Wells Fargo wegen 15-jährigen Betrugs an seinen Kunden zu einer Rückzahlung von 575 Millionen US-Dollar verurteilt wurde, eigentlich nicht gebraucht.
Anschließend sammelten sie Informationen über US-Spekulanten im Jahr 2018 und stellten fest, dass unglaubliche 72 Prozent (72%) kein Interesse am Kauf Bitcoin haben und 75% Bitcoin für extrem unsicher halten.
Während Banken fieberhaft an der Aktualisierung ihrer Systeme arbeiten, sehen einige in der Blockchain eine vielversprechende Lösung für die anhaltenden Zahlungsausfälle. Im Juli letzten Jahres waren sowohl Visa als auch Mastercard 14 Tage lang offline. Beide Unternehmen sahen sich daraufhin einer Flut von Kundenbeschwerden ausgesetzt, da viele ihre Zahlungen nicht abschließen konnten. Gleichzeitig kursierten zahlreiche Tweets, die Bitcoinunterstützten.
Die in spanischem Besitz befindliche britische Bank TSB erlebte ebenfalls eine langwierige Krise in ihrem System, die Kunden über mehrere Monate aussperrte, die Bank rund 425 Millionen Dollar kostete und Kontoinhaber verärgerte.
Problem mit herkömmlichen Banken