Ein kürzlich veröffentlichter Artikel im Economist argumentiert, dass ein Verbot von Kryptowährungsderivaten unmittelbar bevorzustehen scheint.
Der Artikel führt weiter aus, dass die Kryptoregulierungsbehörden weltweit bald Anstrengungen unternehmen könnten, um Kryptowährungsderivate zu verbieten. Dies könnte einen instabilen Markt verhindern und Privatanleger schützen.
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) hat ein Verbot für alle Angebote vorgeschlagen, die es Anlegern ermöglichen, auf die Kurse von Kryptowährungen zu spekulieren, einschließlich ihrer Futures, Optionen und anderer Produkte. Die FCA benötigt noch etwas Zeit für ihre Konsultationen mit Finanzaufsichtsbehörden und Regulierungsstellen.
Der Artikel im Economist führt außerdem aus, dass die FCA an ihrer Haltung festhält, Kryptoderivate zu verbieten. Die britische Aufsichtsbehörde wird ihre Position hingegen erst Anfang 2020 veröffentlichen. Hauptgrund dafür könnte die Beteiligung unerfahrener Privatanleger sein, die durch den Versuch, hohen Gewinnen zu folgen, leicht alles verlieren könnten.
Warum ein Verbot von Kryptowährungsderivaten?
im Jahr 2018 während des Abwärtstrends rund 500 Millionen US-Dollar (492 Mio. USD) mit Kryptoderivaten Sollten in Kürze entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, dürfte sich diese Summe auf 200 Millionen US-Dollar (200 Mio. USD) reduzieren.
Jacqui Hatfield, Leiter der Londoner Anwaltskanzlei Orrick, bezeichnete dies als überstürzte Reaktion und äußerte sich skeptisch zu dieser Initiative. Er wies zudem darauf hin, dass alle Arten von Derivaten, ob Kryptowährungen oder andere, riskant seien.
Es ist auch zu bedenken, dass Händler und Investoren, die unkonventionelle und unregulierte Handelsmethoden bevorzugen, stets auf Plattformen zurückgreifen können, die diese Handelsmethoden anbieten. Beispielsweise ist die auf den Seychellen ansässige enj BitMEX ein solcher Anlaufpunkt.
Verbot von Kryptowährungsderivaten steht unmittelbar bevor (Economist)