Zusammenfassung (TL;DR)
- Bakkt erweitert sein Krypto-Produktangebot und nimmt ETH ins Programm auf.
- Das Unternehmen gibt an, die Genehmigung erhalten zu haben, ETH in seine Plattform aufzunehmen.
- Krypto-Unternehmen verzeichnet nach Börsengang weiterhin Kursgewinne.
Die Kryptobörse Bakkt, die bisher nur Bitcoin Handel anbietet, hat angekündigt Ethereum in ihr Angebot aufzunehmen
Am Freitag erklärte ein Vertreter des Unternehmens, dass alle notwendigen Genehmigungen für den Beginn des Angebots Ethereum auf der Bakkt-Plattform erteilt worden seien.
„Wir haben alle erforderlichen Genehmigungen erhalten und die notwendige Technologie bereits entwickelt, um Ethereum auf der Bakkt-Plattform anzubieten. Diese Funktionen werden in den nächsten Wochen auf der Plattform verfügbar sein.“
Die Plattform bietet eingeschränkte Bitcoin Dienstleistungen wie den Kauf und Verkauf von Bitcoin sowie das Senden an andere Nutzer an. Auszahlungen auf Wallets von Drittanbietern sind jedoch nicht möglich.
Neben dem Handel mit Bitcoin und demnächst auch mit Ether für Privatkunden bietet das Kryptounternehmen institutionellen Anlegern auch Derivatehandel und Verwahrungsdienstleistungen an, wofür es vor allem bekannt ist.
Bakkt scheitert, profitiert aber vom Börsengang
Zuletzt ging das Krypto-Unternehmen im Oktober an der NYSE an die Börse. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels verzeichnete BKKT einen Tagesgewinn von fast 9 Prozent. Der Börsengang verlief trotz kleinerer Rückschläge weitgehend erfolgreich.
Die Aktie des Unternehmens schloss die ersten 24 Stunden mit einem Minus von 6 Prozent, nachdem sie am selben Tag zuvor bereits um drei Prozent eingebrochen war. Wenige Tage später schoss die Bakkt-Aktie nach zwei bedeutenden Partnerschaften mit Mastercard und Fiserv um über 200 Prozent in die Höhe.
Die Bakkt-Aktie legte zu, nachdem das zwei neue Partner zur Förderung der breiten Akzeptanz von Kryptowährungen bekannt gegeben hatte. Bakkt kooperiert mit MasterCard, um dem Zahlungsdienstleister für Debit- und Kreditkarten ein umfassendes Angebot an Kryptowährungsdienstleistungen für seine Kunden zu ermöglichen.
Das Unternehmen ist eine Partnerschaft mit Fiserv eingegangen, um Firmen mehr Optionen für Zahlungen an Verbraucher und andere Unternehmen zu bieten. Der Finanzdienstleistungsriese wird mit dem Krypto-Unternehmen zusammenarbeiten, um seinen Kunden den Transfer von Krypto-Assets in und aus mobilen Wallets zu vereinfachen.

