Der Kryptomarkt wächst stetig, da immer mehr Branchenakteure einsteigen und so die Akzeptanz im Mainstream fördern. Nach dem Börsencrash hat die Zahl institutioneller Anleger deutlich zugenommen, und viele Anleger planen ihren Markteintritt nun mit Blick auf langfristige Vorteile.
Dennoch tauchen immer wieder Straftaten im Zusammenhang mit Kryptowährungen in der Branche auf. Mit dem stetigen Wachstum des Marktes nimmt auch die Diversität zu, wodurch die unterschiedlichsten Menschen einbezogen werden. Dies hat wiederum die Zahl der begangenen Straftaten erhöht, darunter Börsenhacks und betrügerische Initial Coin Offerings (ICOs).
Ein Immobilienentwickler hat nun Klage eingereicht und behauptet, Stefanos Papanastasiou schulde ihm zwei Millionen Dollar (2.000.000 US-Dollar). Stefanos Papanastasiou ist Gründer von OzMattress und Kryptofondsmanager.
Laut der Behauptung sagte der Beschuldigte dem Opfer, Savvas Alexiadis, dass er im Jahr 2017 an einem Krypto-Algorithmus arbeite. Dabei sagte der Beschuldigte zu Savvas, dass der Algorithmus es einem ermögliche, durch den Handel mit Bitcoin Geld zu verdienen, und dass er rund dreihundertfünfundfünfzigtausend Dollar (355.000 US-Dollar) in dessen Entwicklung investiert habe.
Anschließend überwies das Opfer eineinhalb Millionen Dollar (1,5 Millionen US-Dollar) auf eines von Papanastasious Handelskonten und einen weiteren Betrag über Bitcoin auf die Wallets von Papanastasiou.
Darüber hinaus forderte der Beschuldigte ihn auf, fast 400.000 US-Dollar auf verschiedene Konten zu überweisen und versprach ihm dafür gleiche Renditen in Kryptowährungen. Die Klage enthielt auch den angeblichen Chatverlauf mit Papanastasiou, in dem dieser Savvas versicherte, es gäbe keinen Grund zur Sorge und er benötige das Passwort für die Handelskonten.
Es wurde festgestellt, dass der Beschuldigte etwa um diese Zeit im Dezember 2017 ein Haus im Wert von 4 Millionen Dollar gekauft hat.
Aktuell ist die Website von OzMattress offline, und verschiedene Quellen berichten, dass der mutmaßliche Betreiber sich geweigert hat, Angaben zu seinen Handelsaktivitäten zu machen.
Australischer Fondsmanager wird vor Gericht gestellt