Berichten zufolge führen Russen seit der Verhängung der Sanktionen gegen Russland weiterhin Kryptotransaktionen durch. Laut einem Berichtkonnten die Kryptobörsen keine Maßnahmen ergreifen, um diese Transaktionen zu unterbinden. Dieser Bericht wurde am ersten Jahrestag der Feindseligkeiten zwischen der Ukraine und Russland veröffentlicht. In der Stellungnahme wurde klargestellt, dass russische Banken weiterhin Kryptogeschäfte über ausländische Börsen abwickeln.
Russen führen weiterhin Krypto-Transaktionen durch
Der Bericht erwähnte, dass Händler weiterhin ihre Kreditkarten nutzen, umtronzu bedienen. Die meisten dieser Karten wurden von Finanzinstituten ausgestellt, die von verschiedenen Ländern, darunter der EU, sanktioniert werden. Eines der bekanntesten Institute ist die Sberbank, die weiterhin die Dienste von Börsen wie Huobi für Kryptogeschäfte nutzt.
Der Bericht erwähnte, dass die Börsen zwar die Annahme von Geldern dieser Banken verweigerten, aber eine Peer-to-Peer-Zahlungsmethode über Konten ermöglichten, die von den Behörden gesperrt wurden. Laut Bericht griffen die Nutzer über einen inoffiziellen Kanal, der nicht unter die Sanktionen fiel, auf die Webseiten zu. Die betroffenen Börsen haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu ihrer Rolle in den Vorwürfen veröffentlicht.
Der Bericht nennt die Schuldigen
Der Bericht berücksichtigte über 150 Krypto-Handelsplattformen aus allen Handelsbereichen. Die meisten dieser Börsen haben keine Maßnahmen, die Russen von der Nutzung ihrer Plattformen ausschließen. Darüber hinaus stellte der Bericht fest, dass es weitere Maßnahmen gibt, darunter spezielle KYC-Verfahren und andere Anforderungen, die es Russen ermöglichen, ihre Transaktionen durchzuführen. Ein typisches Beispiel ist Bybit, das die Umwandlung von Fiatgeld in Kryptowährung vor der Verwendung für Transaktionen ermöglicht.
Der Bericht nannte Binance ebenfalls als einen der Schuldigen, da Russen diverse inoffizielle Kanäle nutzen, um Transaktionen auf der Website abzuwickeln. Obwohl der Bericht behauptete, die Plattform weigere sich, die Sanktionen zu befolgen und russische Nutzer einzuschränken, wies ein Manager die Vorwürfe zurück. Laut diesem Manager habe die Plattform als erste Maßnahmen ergriffen, um Russen die Nutzung ihrer Dienste zu untersagen. Der Bericht erwähnte zudem, dass die meisten Russen mittlerweile Tether als bevorzugte Zahlungsmethode nutzen. Händler im Land verwenden diese Kryptowährung, um Geld an ihre Verwandten im Ausland zu überweisen.

