Das australische Startup Albacore hat eine provokante App-Idee entwickelt, um den berüchtigten Satoshi-Nakamoto-Behaupter Craig Wright zu verhöhnen. Die webbasierte Anwendung ermöglicht es Nutzern, den Bitcoin Genesis-Block auf ähnliche Weise zu signieren, wie Wright es mit seinem Versuch tat, seine Identität als Satoshi Nakamoto zu beweisen.
Auf ihrer Webanwendungsseite würdigt das Startup die Experten Greg Maxwell und Pieter Wuille, die den beiden Entwicklern des Startups halfen zu verstehen, dass die Adresse des Genesis-Blockcodes zwar durch gefälschte Methoden verifiziert werden kann, der zugehörige Textschlüssel für den Hash jedoch nicht verfügbar ist – und somit die eigentliche Antwort darstellt. Da das Dokument als vertraulicher Schlüssel gilt, wird von den Anspruchstellern nicht erwartet, dass sie den Schlüssel öffentlich preisgeben, um ihren Anspruch zu bestätigen.
Das Startup verlinkt außerdem auf seinen Medium-Beitrag, in dem er seinen Lernprozess zur Fälschung von Signaturen beschreibt. Die Fälschung erfolgt durch Umgehung der ECDSA-Verifizierung und deren Ausführung auf nicht standardkonforme Weise. Dadurch entsteht eine digitale Illusion, die bei korrekter Überprüfung wertlos ist.
Das Startup verspottet Craig Wright wegen dessen angeblicher Inkompetenz in seinen Behauptungen und der Tatsache, dass der wahre Satoshi Nakamoto ein Programmiergenie in C++ sein soll. Das Startup erregt in den sozialen Medien und der Krypto-Szene schnell Aufsehen.
App ermöglicht gefälschte Satoshi-Signatur, um Craig Wright zu verspotten