Andreas Antonopoulos (Autor von „Mastering BitcoinundBitcoin Influencer) sprach in einem YouTube-Interview über die Wahrscheinlichkeit von Facebook Coin oder Telegram Coin. Er ging nicht näher darauf ein, da er die Verwendung von Unternehmenswährungen in naher Zukunft für unwahrscheinlich hielt und davon ausging, dass internationale Banken Kryptowährungen entwickeln würden. Er glaubte außerdem, dass Banken weltweit Kryptowährungen ähnlich dem Fed Coin oder Digi Dollar verwenden würden, merkte aber an, dass die Gemeinsamkeit hier „Fiatgeld“ sei.
Der Autor ist der Ansicht, dass es sich um „zentralisierte, zensurfähige, abgegrenzte, kontrollierte und geschlossene Systeme im digitalen Zeitalter handelt und dass etwa 92 % des Geldes in Banken weltweit digital und nicht physisch vorliegt“. Er sprach außerdem über den Wechsel von einer Microsoft SQL-Datenbank zu einer Blockchain-Datenbank, die jedoch weiterhin von einem zentralen Betreiber verwaltet wird.
In seinem Vortrag erwähnt er, dass „Facebook Coin“ aufgrund der strengen KYC/AML-Richtlinien nicht für grenzüberschreitende Transaktionen ohne Einhaltung der Bankvorschriften verwendet werden kann, und erklärt, dass dies keinen Unterschied zu PayPal gäbe, wodurch der Wettbewerb zwischen den Banken einzigartig wie bei Venmo usw. würde.
Der Autor führt weiter aus, dass dies keinen Unterschied machen werde, da digitale Währungen für die Menschen unerlässlich seien. Er sagt, dass „FaceCoin“ keine „Lösung“, sondern eine weitere „gescheiterte zentralisierte Währung“ sei.
Er deutet einen „Mangel an Privatsphäre“ bei FaceCoin an, da alle Transaktionen, Zensurfälle und Kontosperrungen protokolliert würden und das Unternehmen im Vergleich zu PayPal deutlich restriktiver vorgehe. Der Influencer spricht von „Transaktionsüberwachung, Datenhandel mit Hunderten von Unternehmen und Informationsbeschaffung“.
Experte glaubt nicht an Facebook-Telegram-Coins