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Die Schließung von AAX hallt nach, da Bitforex Auszahlungen stoppt

VonEmman OmwandaEmman Omwanda
Lesezeit: 2 Minuten
Bitforex
  • Bitforex setzt Auszahlungen aus, was Besorgnis um die Gelder der Nutzer auslöst.
  • Regulatorische Kontrollen und vergangene Vorfälledentdie Herausforderungen für Bitforex.
  • Die Schließung von AAX verdeutlicht weitergehende Probleme in der Branche.

BitForex, eine bekannte Kryptobörse mit Sitz in Hongkong, geriet in die Kritik, nachdem sie Auszahlungen für ihre Nutzer abrupt gestoppt und diese in Unsicherheit gestürzt hatte. Das Vorgehen der Börse löste Besorgnis unter den Nutzern aus; viele berichteten von Problemen, die von Schwierigkeiten beim Zugriff auf ihre Konten bis hin zu mangelnder Reaktionsfähigkeit des Unternehmens reichten.

Bitforex-Aussetzung der Auszahlungen dämpft die Alarmglocken

Die Entscheidung von BitForex, auszusetzen , hat die Nutzer in eine schwierige Lage gebracht; sie können seit mindestens drei Tagen nicht mehr auf ihre Guthaben zugreifen. Das X-Konto der Börse wurde seit Mai 2023 nicht mehr aktualisiert, was die wachsende Besorgnis der Kunden noch verstärkt.

Auf dem offiziellen Telegram-Kanal von BitForex häufen sich die Beschwerden von Nutzern über Probleme mit ihren Konten. Sie können sich beispielsweise nicht einloggen und ihre Vermögenswerte werden im Dashboard nicht angezeigt. Einige Nutzer berichten zudem, dass ihnen der Zugriff auf die Website des Unternehmens komplett verwehrt wurde, was die Frustration und das Misstrauen in der Community weiter verstärkt.

Anhaltende Bedenken inmitten operativer Herausforderungen

Während bestimmte Bereiche der Bitforex-Website weiterhin zugänglich sind, wie beispielsweise eine Ankündigung über den Abgang des ehemaligen CEO Jason Luo, hat das Fehlen von Aktualisierungen und Kommunikation seitens der Börse Besorgnis ausgelöst. 

Dies geschieht vor dem Hintergrund der einst herausragenden Stellung von Bitforex im globalen Krypto-Handel, mit einem täglichen Handelsvolumen von rund 2,6 Milliarden US-Dollar im September 2023. Allerdings stellt CoinMarketCap derzeit keine Live-Daten zu Bitforex bereit, was die Bedenken hinsichtlich des Betriebszustands der Börse verstärkt.

Aufsichtsbehörden und vergangenedent

Die Probleme von Bitforex sind nichtdent. Im April 2023 warf die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) der Börse vor, gegen die japanischen Gesetze zur Abwicklung von Geldern verstoßen zu haben, indem sie ohne ordnungsgemäße Registrierung im Land tätig war. 

Trotzdem gelang es Bitforex seither, nennenswerte regulatorische Konsequenzen oder mediale Aufmerksamkeit zu vermeiden.

Die Kryptoindustrie hat in letzter Zeit ähnliche Vorfälle erlebtdentdie die Herausforderungen für Kryptobörsen weiter verdeutlichen. Letzte Woche sorgte die Atom Asset Exchange (AAX), eine weitere in Hongkong ansässige Börse, für Schlagzeilen, nachdem sie Ether im Wert von rund 55,6 Millionen US-Dollar aus ihren Wallets transferiert hatte. AAX hatte den Betrieb am 13. November 2022 eingestellt, kurz nachdem FTX Insolvenz angemeldet hatte. 

Der ehemalige CEO und ein Vorstandsmitglied von AAX wurden daraufhin von der Hongkonger Polizei im Zusammenhang mit demdentfestgenommen. Der Gründer von AAX, dessendentweiterhin geheim gehalten wird, soll sich mit Millionen von Dollar, die Nutzern gehören, der Strafverfolgung entziehen.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Emman Omwanda

Emman Omwanda

Emmanuel Omwandas Expertise liegt im Bereich der Kryptowährungsmärkte und umfasst sowohl Fundamental- als auch technische Analysen. Vor seinem Wechsel zu Cryptopolitanarbeitete er für verschiedene Krypto-Medienportale, darunter CoinEdition, The Crypto Basic, CryptoNews Flash und DroomDroom. Er besitzt einen Bachelor of Science (BSc.) inmaticund Informatik von der Kenyatta University in Kenia und befindet sich derzeit im letzten Jahr seines Bachelor-Studiums in Kommunikations- und Medienwissenschaften.

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