Eine Umfrage von Kaspersky ergab, dass 19 Prozent der Nutzer von Krypto-Handelsplattformen bereits Opfer von Cyberkriminellen geworden sind. Die Umfrage zeigte außerdem, dass 15 Prozent der Befragten Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Kryptowährungen zum Opfer gefallen sind.
Nach Auswertung der Umfrageergebnisse kam das Cybersicherheitsunternehmen zu dem Schluss, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung die Funktionsweise der schwer fassbaren neuen Technologie wirklich versteht und sich angemessen vor den damit verbundenen Risiken schützen kann. Laut dem Unternehmen liegt dieser Wert bei lediglich 29 Prozent. Dies trotz des wachsenden öffentlichen Interesses und der nationalen Faszination für Kryptowährungen
Kaspersky stellt die düstere Prognose auf, dass ein boomendes Interesse an Kryptowährungen, gepaart mit einem mangelnden Verständnis für die Feinheiten der Technologie, einen idealen Nährboden für Manipulation und Ausnutzung durch Cyberkriminelle bietet.
Die Umfrage ergab, dass ein Drittel (31 %) der Bevölkerung Kryptowährungen als instabile Finanzkraft ansieht, und ein weiteres Drittel (35 %) betrachtet sie als etwas, das für ihr Leben unbedeutend ist.
Kriminalität im Bereich digitaler Währungen hat den jüngsten Boom der Kryptowährungsbranche getrübt. Die Umfrage ergab, dass sich immer mehr Menschen aufgrund des damit verbundenen erhöhten Kriminalitätsrisikos bei der Nutzung von Kryptowährungen unsicher fühlen.
Der Krypto-Hype bleibttron
Trotz anhaltender Probleme, die die Branche zu überschatten drohen, ist das öffentliche Interesse und die Nachfrage von Unternehmen nach Kryptowährungen weiterhin ungebrochen. Knapp 14 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, in Kryptowährungen investieren zu wollen.
Nachdem Bitcoin die Marke von zehntausend Dollar (10.000 $) überschritten hat und Facebooks neue Libra-Initiative die Aufmerksamkeit der Welt auf sich zieht, scheint die Branche trotz der damit verbundenen Unsicherheiten nicht gewillt zu sein, ihr Tempo zu drosseln.
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