Laut FDIC-Chef Martin Gruenberg weisen US-Banken unrealisierte Verluste von über 620 Milliarden US-Dollar auf. Dies geschieht jedoch im Zuge des Zusammenbruchs der Silicon Valley Bank, der eine wachsende Diskrepanz zwischen der von großen Kreditgebern angesetzten Bewertung ihrer Anleihen und deren tatsächlichem Marktwert offengelegt hat. Berichten zufolge ist der Fall der Silicon Valley Bank kein Einzelfall, dent könnte auf ein größeres Problem für Banken in den gesamten Vereinigten Staaten hindeuten.
Der abrupte und unerwartete Zusammenbruch der Silicon Valley Bank hat in der Finanzbranche große Besorgnis ausgelöst. Investoren fragen sich nun, was dies für die Zukunft anderer ähnlicher Institute bedeutet. Als größte US-Bankenschließung seit der Finanzkrise von 2008 gilt die Insolvenz von SVBN Financial als potenzielles Anzeichen für eine umfassendere Instabilität im Bankensektor. Laut dem Vorsitzenden der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) weisen US-Banken kumulierte, nicht realisierte Verluste in Höhe von 620 Milliarden US-Dollar auf, die möglicherweise den aktuellen Trend, der zur Insolvenz von SVBN führte, befeuern.
Der Niedergang der SVB wird mit dem sinkenden Wert der Anleihen in Verbindung gebracht, die sie in einer Phase erhöhter Kundeneinlagen erworben hatte, wodurch die Bank gezwungen war, die cashzu verwahren. Die FDIC wies zudem darauf hin, dass ähnliche, noch nicht veräußerte, abgeschriebene Vermögenswerte ein Problem für Banken im Allgemeinen darstellen.
Da die Zinsen nahe null lagen, profitierten Banken von der Möglichkeit, große Mengen an Anleihen und Staatsanleihen zu erwerben. Mit den darauf folgenden Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung sanken die Werte dieser Vermögenswerte. Daher ist es unerlässlich, ähnliche Szenarien genau zu beobachten, da sie die Zukunft anderer Banken beeinflussen könnten.
